Energiewende Otzberg

  • Windkraft für Otzberg

    Aktuell wird wieder Stimmung gegen die Windkraft im Märkerwald gemacht.

    Bei der Diskussion sollten wir uns aber an die Fakten halten:

    1. Keine Entscheidung „durch die Hintertür“: Mit der Änderung des Flächennutzungsplans wird kein Windrad über Nacht gebaut. Im Gegenteil: Erst dieses geordnete Verfahren schafft die rechtliche Grundlage, um unabhängige Gutachten zu Artenschutz, Quellschutz und Wirtschaftlichkeit überhaupt verbindlich zu erstellen. Wer diesen Schritt blockiert, verhindert Transparenz.
    2. Kein finanzielles Risiko für Otzberg: Die Planungs- und Baukosten trägt niemals der Steuerzahler, sondern der Betreiber. Für Otzberg bedeutet das Projekt verlässliche Einnahmen durch Pacht, Gewerbesteuer und die gesetzliche Kommunalbeteiligung (§ 6 EEG) – Geld, das direkt unseren Kitas, Vereinen und der Infrastruktur zugutekommt.
    3. Klimaschutz schützt den Wald: Unser Wald leidet schon heute massiv unter Dürre und dem Klimawandel. Moderne Windräder beanspruchen nur minimale Flächen, die dauerhafte Versiegelung beschränkt sich auf den Fundamentbereich, und jede Rodung wird gesetzlich mindestens 1:1 durch ökologisch hochwertigen Waldumbau ausgeglichen. Eine einzige moderne Anlage spart tausende Tonnen CO₂ pro Jahr ein.
    4. Verantwortung vor Ort: Die Energiewende gelingt nicht, wenn wir die Verantwortung einfach an unsere Nachbargemeinden abschieben. Wenn wir selbst planen, behält Otzberg das Heft des Handelns in der Hand – am besten mit echter Bürgerbeteiligung statt anonymer Großinvestoren!

    Kommt zu den öffentlichen Sitzungen und informiert euch aus erster Hand.

    Zukunft gestalten wir gemeinsam!

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